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Soziologie wiederkehrender Religionen

Tagung zu Eßbachs Religionssoziologie

13. und 14. März 2018
Universitätsbibliothek Albertina, Leipzig

Alle Infos

Tutor*innen und wissenschaftliche Hilfskraft* gesucht

Stellenangebote am Institut für Soziologie

Tutor*in für die VL "Forschungsmethoden und Statistik für Sozialwissenschaftler*innen 1"

Für die Vorlesung "Forschungsmethoden und Statistik für Sozialwissenschaftler*innen 1" im Sommersemester 2018 werden Studierende gesucht, die ein Tutorat leiten!

 

Wissenschaftliche Hilfskraftstelle im DFG-Projekt: ‚Etablierte Außenseiter. Zur (Re-)Produktion ethnografischen Wissens in der US-Amerikanischen Soziologie.’

Im DFG-Projekt wird zum 01.04.2018 eine Stelle für eine wissenschaftliche Hilfskraft für 20 Stunden pro Monat mit abgeschlossenem B.A.-Studium ausgeschrieben.

Heterodoxie - Konzepte,Traditionen, Figuren der Abweichung

Herausgegeben von Michael Schetsche & Ina Schmied-Knittel

Köln: Herbert von Halem Verlag

1. Februar 2018

ISBN-13: 978-3744511131, 285 Seiten, 29.00 Euro

Richtiges versus falsches Wissen, erwünschte und unerwünschte Praxisformen, wahrer und falscher Glaube, wissenschaftlicher Mainstream oder Pseudowissenschaften, Faktenwissen versus alternative Wirklichkeitsbestimmung – eben: Orthodoxie und Heterodoxie. Seit Pierre Bourdieu diese Differenz in die Kultur- und Sozialwissenschaften eingebracht hat, spukt die Vorstellung von heterodoxen Wissensbeständen, Ideen und Deutungen nicht nur durch die Soziologie. Auch in der Literatur-, Kunst- und Wirtschaftswissenschaft ist das Konzept auf fruchtbaren Boden gefallen. Und in Theologie und Religionswissenschaft war der Begriff – in einem sehr prägenden Verständnis – schon lange vorher heimisch. Gleichwohl ist Heterodoxie als wissenschaftliche Kategorie bis heute theoretisch seltsam unbestimmt und zumeist auch empirisch ziemlich unkonkret geblieben. Diesem Mangel will der vorliegende Sammelband abhelfen: 14 Beiträge aus Religionswissenschaft, Medizingeschichte, Wissenschaftsgeschichte, Ökonomie sowie Wissens- und Kultursoziologie versuchen aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln dem Konzept nicht nur neue theoretische Schärfe zu verleihen, sondern ihm auch empirisch eine erkennbare Kontur zu geben. Ganz anschaulich geht es dabei beispielsweise um Sektierertum, Forschungsanträge, Aberglaube, Verschwörungstheorien und Heilkunde.

Mit Beiträgen von

Clemens Albrecht, Andreas Anton, Eva Barlösius, Ulrich Bröckling, Christian Dries, Klaus Fischer, Fabian Fries, Bernhard Giesen, Florian Heßdörfer, Katrin Hirte, Hubert Knoblauch, Francis Le Maitre, Matthias Leanza, Kim-Claude Meyer, Katharina Neef, Michael Schetsche, Alan Schink, Tobias Schlechtriemen, Ina Schmied-Knittel, Bernt Schnettler, Hein Schott, Sebastian Thieme