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Psychiatrischer Alltag

Andrea zur Nieden, Karina Korecky: Psychiatrischer Alltag Zwang und Reform in den Anstalten des Landschaftsverbandes Rheinland (1970–1990)

Seit Anfang der 1970er-Jahre stand die Psychiatrie zunehmend im Blickpunkt einer kritischen Öffentlichkeit.
Es begann ein Reformprozess der Anstalten in der Bundesrepublik. Der Landschaftsverband Rheinland, Träger der Landeskrankenhäuser, spielte in dieser Entwicklung eine wichtige Rolle. Die Studie zeigt, wie kontrastreich und widersprüchlich sich die Praxis der Reform aus der Sicht von Patientinnen und Patienten tatsächlich vollzog. Allmähliche Veränderungen des öffentlichen Diskurses, des Behandlungsstils, der Klinikkultur und des Selbstverständnisses von Betroff enen führten zu einem neuen, institutionell manifestierten Verhältnis von Hilfe und Zwang, Schutz und  Disziplinierung. Die Montage verschiedener Quellen erzeugt ein vielschichtiges Bild vom Klinikalltag in den ersten beiden Jahrzehnten der Psychiatriereform.

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Opium – Idealismus – Ideologie

Revolution und Religion bei Marx: Wenn man den ideengeschichtlichen Quellen des Streits, in welchem Sinne etwas eine Religion oder eine Ideologie ist, nachforscht, so wird man irgendwann bei Marx ankommen.

Der Artikel erschien auf Soziopolis.de.

Anlässlich der EASR (‘European Association for the Study of Religions’) Konferenz trafen sich Moritz Klenk und Wolfgang Eßbach zu einem Gespräch.

Sarah Lenz: Ethische Geldinstitute. Normative Orientierungen und Kritik im Bankenwesen.

Ethische Geldinstitute erfahren in den letzten Jahren vermehrt Aufmerksamkeit, was sich in steigenden Wachstumszahlen der jeweiligen Banken niederschlägt.

Ethische Geldinstitute erfahren in den letzten Jahren vermehrt Aufmerksamkeit, was sich in steigenden Wachstumszahlen der jeweiligen Banken niederschlägt. Nicht selten werden sie als Hoffnungsträger eines Wandels diskutiert, der eine gerechtere Gestaltung des Banken- und Finanzwesens stützt.

Der Band systematisiert die Kritik und die Praktiken ethischer Banken in Deutschland und fragt nach denkonstitutiven sozialen und normativen Strukturen. Darüber hinaus werden Herausforderungen und Potenziale einer Transformation im Bankenwesen am Beispiel von Investitions- und Anlageentscheidungen analysiert. Im Ergebnis zeigt sich, dass ethische Banken durchaus neue Formen der Arbeitsorganisation und der Unternehmenspolitik befördern können, dass die Vision einer Integration ethischer Selbstverpflichtung und gesellschaftlicher Verantwortung aber dort an Grenzen stößt, wo sie mit den weiterhin dominanten Markt- und Wachstumslogiken konfrontiert werden.

Dr. Sarah Lenz ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Soziologie der Universität Basel.

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