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Ausland

Allgemeine Informationen

Einmal im Ausland zu studieren oder zu arbeiten, ist in jedem Fall ein Gewinn. Es gibt unzählige Möglichkeiten. Hier durchfinden, die Herausforderung suchen, die Risiken meistern, ist schon die erste "extrafunktionale" Qualifikation im Sinne unserer Ausbildung. Sich in eine andere Soziologie vertiefen, Sprachsicherheit erwerben, Botschafter "Ihres" Freiburger Instituts sein ... Über EUCOR können Kurse an allen Universitäten des Oberrheines belegt werden. Das Erasmus-Programm der EU verhilft mit Zuschüssen und Partnerschaften vergleichsweise einfach zu Studienmöglichkeiten in Europa. Mit Freiburger, Baden-Württemberger oder Direktprogrammen gibt es die Chance an Hochschulen weltweit zu studieren (International Office). Praktisch überallhin kann der individuelle Weg führen, sich auf eigene Faust um Studienmöglichkeiten an anderen Universitäten zu bemühen.

Vorbereitung

Generell gilt, dass der Auslandsaufenthalt immer und spontan erfolgen kann, sich jedoch die Chancen auf Zuschüsse und problemlose Durchführung durch eine frühe Planung enorm verbessern lassen. Das sollte in der Regel 1 Jahr, in manchen Fällen durchaus bereits 1 1/2 Jahre vor dem geplanten Aufenthalt beginnen, um sich über das Zielland und die gewünschte Universität zu informieren und sich um Finanzierung, Sprachvorbereitung und Studienorganisation zu kümmern. Viele Universitäten erwarten fortgeschrittene Sprachkenntnisse bereits bei der Bewerbung. Viele bieten auch selber vorbereitende und begleitende Sprachkurse an. Ansonsten gibt es folgende Möglichkeiten zum Spracherwerb:

Auch die Finanzierung muss kein Problem sein: Bei guter Organisation kann ein guter Teil der Kosten über Zuschüsse gedeckt werden. Es gibt:

Auslandstudium im BA

Als möglichen Teil des Moduls "Studienprojekt" bietet das Institut an, auch im stärker strukturierten BA im Ausland zu studieren - eine Möglichkeit, die nicht viele Studiengänge bieten. Der Studienplan sieht dies für das 4. oder 5. Semester vor. Im Vorfeld bietet das Institut Informationsveranstaltungen zum Ablauf an.

Auch außerhalb des Studienprojekts ist ein Auslandsstudium möglich, allerdings ist es dringend zu empfehlen im Vorfeld mit der Fachstudienberatung zu klären, ob und wie im Ausland erbrachte Leistungen für den BA anerkannt werden.

 

Achtung: Wer sich die im Ausland erbrachten Leistungen im Modul "Studienjahr" anrechnen möchte, der darf sich nicht für die Zeit des Auslandsstudiums beurlauben lassen. Sie können sich beim Studierendensekretariat aber von den Studiengebühren befreien lassen.

 

EUCOR

Seit 1989 können Studierende an den oberrheinischen Universitäten von Strasbourg, Basel, Mulhouse, Colmar, Karlsruhe und Freiburg Studienangebote wahrnehmen, die an der jeweiligen Heimatuniversität anerkannt werden. Über das genaue Verfahren und das Verfahren an den EUCOR-Universitäten informiert das International Office.

Dort bekommt man auch den EUCOR-Ausweis, der zur Nutzung sämtlicher Infrakstruktureinrichtungen (Mensen, Bibliotheken etc.) berechtigt und dort kann man auch die Fahrtkostenerstattung beantragen. Letztlich bedeutet dies, dass Studenten nicht nur das Vorlesungsverzeichnis an der Freiburger Universität, sondern das Studienangebot von sechs Universitäten zu Anfang des Semesters in Erwägung ziehen können.

In den Lebenslauf kann völlig berechtigt "Studium an den Universitäten von..." geschrieben werden.
Die Fahrzeiten sind teilweise kürzer als der Weg zur Universität in Großstädten. Informationen, Formulare und Ansprechpartner an den jeweiligen Universitäten gibt es unter http://www.eucor-uni.org/site/Startseite-212.html.

Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen

Grundsätzlich sollte mit der Studienberatung im Vorfeld geklärt werden, welche Lehrveranstaltungen als äquivalent angesehen werden können. Der BA-Beauftragte des Instituts macht dann auf Grundlage des EUCOR-Testats und weiteren Dokumenten (z.B. Seminarplänen) - so vorhanden - einen Anerkennungsvorschlag für das Prüfungsamt.

Wichtig: Wenn es sich um eine Prüfungsleistung handelt, muss auch im Rahmen von EUCOR diese angemeldet werden. Die Anmeldung erfolgt mit dem Formular zur schriftlichen Anmeldung beim BA-Beauftragten und nicht elektronisch.

Erasmus-Programm

Unser Institut hat sich im Rahmen des Erasmus-Programmes der Europäischen Union mit einer Reihe europäischer Soziologie-Institute zusammengetan, um die Mobilität der Studierenden zwischen den betreffenden Instituten zu fördern.

Erasmus stützt sich dabei auf Kontakte zwischen beteiligten Hochschullehrern, so dass die Lehrveranstaltungen an den Universitäten im Ausland für das Studium zumeist direkt genutzt werden können und eine gute Betreuung gewährt wird. An den Gasthochschulen werden für Studenten des Erasmus-Austausches alle Studien- oder sonstige Gebühren erlassen.

Durch das ECTS-System (European Community Credit Transfer System) wird die gegenseitige Anerkennung von Studienleistungen und Bewertungsskalen erleichtert (siehe unten). Im Rahmen von Erasmus stehen Mittel für Auslandsstudienbeihilfen bereit, mit denen die höheren Kosten für den Auslandsaufenthalt aufgefangen werden können. Die genaue Höhe dieser Zuschüsse variiert. Sie liegt zur Zeit bei ca. 200 € monatlich und wird in zwei Raten,einmal zu Beginn und einmal als Nachschlag nach Abschluss des Programms ausgezahlt. Daneben besteht die Möglichkeit, im jeweiligen europäischen Gastland an einem vorbereitenden Intensivsprachkurs teilzunehmen (außer Englisch, Französisch, Spanisch!), der vom DAAD mit einem Stipendium von ca. 300 € pro Monat bezuschusst wird. Voraussetzung für die Aufnahme ins Erasmus-Programm ist die bestandene Zwischenprüfung. Den Vorzug erhalten diejenigen Studierenden, welche ein ganzes akademisches Jahr im Gastland studieren werden.

Generell gilt: Jede/r Student/in darf im Laufe seines Studiums nur einmal am Erasmus-Austausch teilnehmen. Mit den 12 Soziologischen Instituten in Europa werden Erasmus-Aufenthalte auf Institutsebene angeboten. Darüber hinaus können Plätze im Rahmen des Erasmus-Programmes belegt werden, wenn diese nicht von den jeweiligen Fachkoordinatoren besetzt werden können. Über diese Tauschbörse besteht somit die Chance auf ein Studium an mehr als 200 europäischen Universitäten. Weitere Informationen, Ansprechpartner und Formulare können von den Informationsseiten der Freiburger Universität oder der EU bezogen werden. Über das Erasmus Students Network können Guides, Hilfen und Informationen von Studenten für Studenten gefunden werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, im EU-Büro Erfahrungsberichte von Studierenden einzusehen, die bereits im Rahmen von Erasmus an der jeweiligen Universität waren. Koordination und Organisation des Erasmus-Aufenthaltes erfolgt über den jeweiligen Fachkoordinator.
 


Erasmus-Fachkoordinator des Instituts für Soziologie

Matthias Leanza, Dipl.-Soz.
E-Mail: matthias.leanza@soziologie.uni-freiburg.de
Telefon: (++49 / 0) 761 203-3496
Fax: (++49 / 0) 761 203-3493
Raum: 4504 ; Sprechstunden: Mi 13.30-14.30 Uhr


 

Das Freiburg Institut für Soziologie kooperiert mit

und organisiert dort

Informationen von und über die Partnerinstitute

1. Lissabon (Portugal)

Faculdade de Ciências Sociais e Humanas/ Departamento de Sociologia/ Universidade Nova de Lisboa Portugal

2 Plätze für 10 Monate

Informationen über die Fakultät und den Sokrates-Austausch gibt es unter:
http://www.fcsh.unl.pt

2. Coimbra (Portugal)

Faculdade de Economia/
Universidade de Coimbra

1 Platz für 6 Monate

Informationen über die Fakultät gibt es unter:
http://www.fe.uc.pt/

Spezifische Informationen (Formalia, Sprachkurse, Kurse auf Englisch) für Sokrates StudentInnen unter:
http://erasmus.fe.uc.pt/index2.htm

3. Rennes (Frankreich)

UFR Sciences Humaines/ Département de Sociologie/ Université  Rennes 2 - Haute Bretagne

2 Plätze für 10 Monate

Die Universität präsentiert sich unter:
http://www.univ-rennes2.fr/

4. Paris (Frankreich)

Université René Descartes - Paris 5

2 Plätze für 9 Monate

Die Université René Descartes präsentiert sich unter:
http://www.univ-paris5.fr

5. Bordeaux (Frankreich)

Département de Sociologie
Faculté des Sciences de l'Homme
Université Victor Segalen - Bordeaux II

2 Plätze für 10 Monate

Das Département präsentiert sich unter:
http://www.sociologie.u-bordeaux2.fr

6. Madrid (Spanien)

Departemento de Sociologia V/
Universidad Complutense
Madrid

1 Platz für 10 Monate

Das Department präsentiert sein Angebot unter:
http://www.ucm.es/info/teoriasc/

Die Madrid Section des ESN hilft mit Kontakten, News und Events:
http://www.esnucm.org/

7. Warschau (Polen)

Institute of Sociology
Uniwersytet
Warszawski 
Warschau
Polen

2 Plätze für 10 Monate

Das Institut präsentiert sich unter:
http://www.is.uw.edu.pl

Wenn Sie eine multimediale Präsentation unserer Partner in Warschau sehen möchten, dann klicken Sie bitte hier.

8. Brno (Tschechische Republik)

School of Social Studies/
Masaryk University

2 Plätze für 9 Monate

Eine Vielzahl von Seminaren sowie ein integriertes Studienprogramm "Central European Studies" werden auch auf Englisch angeboten:
http://www.fss.muni.cz/

9. Prag (Tschechische Republik)
Faculty of Social Sciences/ Charles University in Prague 2 Plätze für je 10 Monate

Die Fakultät der Soziologie präsentiert sich unter: http://fsveng.fsv.cuni.cz/

Eine Vielzahl der Kurse wird auf Englisch unterrichtet und auch auf Deutsch werden manche Kurse angeboten.

10. Helsinki (Finnland)

Department of Sociology

1 Platz für 6 Monate

Das Department of Sociology Helsinki präsentiert sich unter:
http://www.helsinki.fi/sociology/

Wie an allen finnischen Universitäten ist Englisch in vielen Kursen Unterrichtssprache. Die International Services der University of Hesinki bieten Informationen zu praktischen Fragen, Sprachkursen und englischsprachigen Kursen:
http://www.helsinki.fi/english/intrel/

11. Göteborg (Schweden)

Faculty of Social Sciences
Göteborg University

1 Platz für 6 Monate

Die Faculty of Social Sciences präsentiert sich unter unter:
http://www.samfak.gu.se/

12. Mailand (Italien)

Facoltà di Sociologica/
Università del Sacro Cuore

4 Plätze für 6 Monate

Die Informationsseiten der Fakultät finden sich unter:
http://www.unicatt.it/sociologia/

Die Mailänder Section des ESN hilft mit Kontakten, News und Events:
http://www.esn.org

13. Bukarest (Rumänien)
Catedra de Sociologie/ Universitatea din Bucuresti

1 Platz für 10 Monate

Das Department of Sociology präsentiert sich unter: http://www.unibuc.ro/en/catd_sasoc_en

 14. Cankiri (Türkei)

Çankırı Karatekin Üniversitesi

1 Platz für 10 Monate

Die Universität in Cankiri presäntiert sich unter http://www.karatekin.edu.tr/

Erasmus-Fahrplan

  1. Informieren Sie sich zunächst im Internet, z.B. unter den oben genannten Adressen, und anschließend beim Erasmus-Fachkoordinator. Über den Fachkoordinator können u.U. Kontakte zu gegenwärtigen oder ehemaligen AustauschstudentInnen an bzw. von anderen Universitäten hergestellt werden.

  2. Besuchen Sie die Informationsveranstaltung "Soziologie im Ausland studieren!", die regelmäßig vor der Weihnachtspause stattfindet und an der auch ehemalige "Erasmiten" teilnehmen. Diese berichten über ihre Erfahrungen im Ausland und können Ihnen sicherlich nützliche Tips geben.

  3. Auslandsaufenthalte werden in der Regel, wenn auch nicht zwingend, zum Wintersemester angetreten. Bewerbungen richten Sie im Regelfall für das folgende Wintersemester bis zum Ende des laufenden Wintersemesters schriftlich an:

    • Matthias Leanza, Dipl.-Soz. - Fachkoordinator Erasmus-Programm
      Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
      Institut für Soziologie
      Rempartstr. 15
      79085 Freiburg
      E-Mail: matthias.leanza@soziologie.uni-freiburg.de

    • Inhalt der schriftlichen Bewerbung:
      1. Ein Motivationsschreiben, in dem Sie erstens Ihre Gründe für das Interesse an einem Auslandsstudium erläutern und zweitens ein Exposé zu Ihren Studienvorhaben am gewünschten Zielort vorstellen (ca. 2 Seiten).
      2. Einen tabellarischen Lebenslauf.
      3. Ein Exposé zu Ihrer bisherigen fachlichen Ausbildung (keine reine Wiedergabe des Lebenslaufes!).
      4. Eine in englischer Sprache angefertigte Auflistung der bislang im Fach Soziologie erworbenen Scheine mitsamt deren Benotung gemäß dem "European Community Credit Transfer System" (ECTS, s.u.). Hierzu gibt es ein entsprechendes Formular, das "Official ECTS-Transcript of Records" (OETR), dem Kopien der entsprechenden Scheine beizufügen sind.
      5. Bewerbungsfrist im WS 2012/2013 ist der 28. Februar 2013.
  4. Im März/April wird über die Aufnahme in das Erasmus-Programm entschieden. Einen entsprechenden Bescheid bekommen Sie postalisch oder per E-Mail zugestellt. Die statistischen Chancen für eine Aufnahme waren in den Vorjahren sehr gut. Im Falle eines positiven Auswahlentscheids sollten Sie sich sogleich an die selbstständige Beschaffung aktueller Informationen über Sprachkurse, Bewerbungsunterlagen, Termine, Unterkunftsmöglichkeiten am Zielort etc. machen. Wer ins Programm aufgenommen wird, erhält Hilfestellung bei der Aufnahme von Kontakten zu den Partnerinstituten dort, hat sich um die Einschreibeformalitäten jedoch selbst zu kümmern. Fachfremde haben selbst abzuklären, ob sie an der Partneruniversität in ihrem eigenen Fach Scheine erwerben können.

  5. Zu Beginn des Sommersemesters gibt es zur Klärung offener Fragen ein Treffen der Erasmus-StipendiatInnen mit dem Fachkoordinator.

  6. Es folgt die Kontaktaufnahme mit dem jeweiligen Erasmus-Koordinator der Zieluniversität.

Wenn Sie Ihren Aufenthalt im Rahmen des Studienprojekts durchführen, müssen Sie zusätzlich dieses Modul belegen und eine Studienvereinbahrung (nicht zu verwechseln mit dem Learning Agreement für das Erasmus-Programm) mit einem hauptamtlichen Mitarbeiter des Instituts abschließen.

Zu beachten ist, dass im Rahmen eines Erasmus-Austauschs verschiedene Formulare ausgefüllt und teils vor, teils nach dem Auslandsaufenthalt beim hiesigen Erasmus-Koordinator abgegeben werden müssen.

  1. Annahmeerklärung
    Mit diesem Formular bestätigen Sie die Annahme Ihres Platzes im Sokrates/Erasmus-Programm.
    Hier klicken, um das Formular herunterzuladen.

  2. Entsendeformular
    Das mit einem Paßfoto zu versehene Entsendeformular wird vor dem Auslandsaufenthalt an den jeweiligen Erasmus-Koordinator der Zieluniversität geschickt und dient diesem zur Information über seinen künftigen "Schützling".
    Hier klicken, um das Formular herunterzuladen.

  3. Official ECTS-Transcript of Records (OETR)
    Von diesem Formular benötigen Sie zwei Exemplare. In das erste tragen Sie, wie oben beschrieben, Ihre in Freiburg erbrachten Studienleistungen ein und fügen es Ihrer Bewerbung um einen Platz im Austauschprogramm bei. Das zweite nehmen Sie mit an Ihre Zieluniversität, wo Sie die dort erbrachten Leistungen eintragen und bestätigen lassen.
    Hier klicken, um das Formular herunterzuladen.

  4. Learning Agreement
    Das Learning Agreement ist ein Studienvertrag, in dem Sie auf Grundlage des jeweils aktuellen Lehrangebots der Zieluniversität die Veranstaltungen vermerken, die Sie gerne besuchen möchten. Das Agreement wird mit dem hiesigen Erasmus-Koordinator besprochen und an den jeweiligen Fachkoordinator der Zieluniversität geschickt. Nach Überprüfung auf Durchführbarkeit der Studienvorhaben und eventuellen Korrekturvorschlägen schickt dieser es wieder nach Freiburg zurück. Sinn und Zweck dieses Learning Agreements ist einerseits, Ihnen ein offizielles Dokument ins Ausland mitzugeben, auf das Sie sich bei möglichen Schwierigkeiten (z.B. wegen begrenzter Teilnehmerzahlen in Seminaren) berufen können, andererseits aber auch, Sie dazu zu animieren, sich gründlich mit den Studienmöglichkeiten an der Zieluniversität zu beschäftigen.

  5. Nachweis über den Auslandsaufenthalt
    Mit diesem Formular lassen Sie sich am Ende Ihres Auslandsaufenthalts dessen Dauer von der Zieluniversität bestätigen.
    Hier klicken, um den Fragebogen herunterzuladen.

  6. Fragebogen zu den Erfahrungen, die Sie im Rahmen des Erasmus-Programms gemacht haben
    Die von den Erasmus-StipendiatInnen ausgefüllten Fragebögen werden vom EU-Büro der Universität Freiburg für die Evaluation des Austauschprogramms benötigt. Darüber hinaus schreiben Sie mit Hilfe des hier herunterzuladenden Leitfadens einen etwa zweiseitigen Erfahrungsbericht, der v.a. anderen AustauschkandidatInnen zur Information dienen soll.

Das „European Community Credit Transfer System“ (ECTS)

Im Rahmen der Europäisierung der Studiengänge nahm in den letzten Jahren die Bedeutung des internationalen Transfers der Bewertung von Studienleistungen deutlich zu. Insbesondere das „European Community Credit Transfer System“ (ECTS) hat sich hierbei als erfolgreiches Modell durchgesetzt.

Die ECTS Punkte-Gewichtung – Anzahl der „Credits

Jeder Lehrveranstaltung wird eine bestimmte Anzahl von ECTS-Punkten (Credits) zugeordnet. Die ECTS-Punkte beschreiben das Arbeitspensum, das jeder Studierende erbringen soll, damit die erfolgreiche Teilnahme an der betreffenden Veranstaltung bescheinigt werden kann.
Dabei werden nicht nur die Lehrveranstaltungen (Vorlesungen, Seminare, praktische Übungen, Tutorien) berücksichtigt, sondern auch die dafür notwendigen persönlichen Vorbereitungszeiten (Eigenstudium zu Hause oder in der Bibliothek, Prüfungsvorbereitungen).

Notenschema – „ECTS-Grading Scale“:

Da es in Europa sehr verschiedene Benotungssysteme gibt, wurde das ECTS Notenschema entwickelt, das den Hochschulen helfen soll, die von den Gasthochschulen vergebenen Noten dem heimischen System entsprechend zu transponieren und umgekehrt. Es handelt sich hierbei um relative Noten, d.h. die besten 10% einer Veranstaltung bekommen ein "A", die nächsten 25% ein "B" usw. Die ECTS-Grades ersetzen hierbei nicht die heimische Art der Bewertung, sondern macht sie vergleichbar.

Das ECTS Notensystem:

ECTS-Noten

ECTS-Definition

A

Excellent - outstanding performance and only a few minor mistakes

B

Very good - above average performance, but some mistakes

C

Good - overall good, solid work, but containing a few basic errors

D

Satisfactory - undistinguished performance but no serious shortcomings

E

Sufficient - meets the minimum requirements

FX/F

Fail - improvement is essential before the work can be counted

F

Fail - major improvement required

Praktium im Ausland

Praktika im Ausland sind auf jeden Fall eine bereichernde Erfahrung. Auch sie können im Modul "Studienprojekt" oder "Berufsfelder der Soziologie" als Studienleistung anerkannt werden.

Informationen zur Praktikumssuche.

Bei Bewerbungen im Ausland sind unbedingt die landesspezifischen Regeln für die Gestaltung der Bewerbungsunterlagen zu beachten. In vielen Ländern ist auch für PraktikantInnen ein Arbeitsvisum erforderlich, dass entsprechenden bürokratischen Vorlauf erforderlich macht. Informationen dazu gibt es bei den diplomatischen Vertretungen der jeweiligen Staaten in Deutschland.

Auch für Auslandspraktika gibt es Fördermöglichkeiten

  1. Fahrtkostenzuschuss des International Office

  2. Fahrtkostenzuschuss oder Vollstipendium des DAAD

  3. Förderung im Rahmen des Carlo-Schmidt-Programms (Praktika in Internationalen Organisationen).

  4. Stiftungsstipendien

International Office

Das International Office der Freiburger Universität vergibt und koordiniert Austauschstipendien und -programme zum Studium von Freiburgern an Partneruniversitäten in Australien, Israel, USA, Kanada und vielen anderen Ländern.  Bedingungen, Finanzierung und Bewerbungsverfahren hängen vom jeweiligen Partner und Programm ab. Erfahrungsberichte, Programmbeschreibungen, Formulare, Termine  und Ansprech- und Beratungspersonen bietet das Informationsangebot des International Office unter http://www.io.uni-freiburg.de/startseite.html.. Viele der Programme werden sehr umfassend organisatorisch begleitet, haben dafür aber oft auch Bewerbungsfristen, die ein Jahr oder mehr vor dem Studienbeginn liegen können.

DAAD

Der Deutsche Akademische Austauschdienst bietet durch die Koordination, Ausschreibung und Finanzierung von Programmen Unterstützung bei Studien oder Praktika in allen Ländern der Erde. Das Spektrum reicht von Kooperationen zwischen Universitäten über Arbeiten an Internationalen Instituten und Organisation bis hin zur Finanzierung von Eigeninitiativen. Erschließen lässt sich das Angebot über die Internetseite http://www.daad.de. Die jeweils aktuellen oder neue Programme werden unter "Ausschreibungen und neue Programme" im DAAD Magazin angekündigt. Nach Ländern und Fächern sortiert werden alle Angebote über die Stipendiendatenbank erschlossen. Bei Fragen zu Bewerbungsunterlagen oder der Anerkennung von Studienleistungen oder Praktika hilft die Fachstudienberatung am Soziologischen Institut weiter.

Individuelle Wege

Grundsätzlich steht es jedem offen, sich auch direkt (d.h. ohne die Unterstützung durch ein bestimmtes Programm) bei derjenigen Universität zu bewerben, wo man gerne ein Auslandsjahr/-semester verbringen würde. Dies hat den Vorteil, dass Ort und Institut völlig frei nach den eigenen Interessen ausgewählt werden kann. Der Nachteil ist, dass man sich alleine durch die Formalia kämpfen muss.

Recherchieren kann man in folgenden Katalogen:

Neben den Informationen im Internet über Lehr- und Forschungsschwerpunkte und Studienpläne sollte möglichst direkt auch versucht werden, Dozentinnen oder StudienberaterInnen an den gewünschten Instituten per e-mail oder Telefon anzusprechen. Es ist nicht immer leicht sich in der Bürokratie anderer Länder durchzufinden, aber mit einem gewissen Maß an Penetranz und ständigem Nachhaken, klappt es in der Regel.

Wenn man selber vor Ort ist (z.B. im Rahmen eines Praktikums oder im Urlaub), geht es natürlich sehr viel leichter. Oft gibt es Studienprogramme, Aufbaustudiengänge oder spezielle Angebote Kurse (bspw. oft auch auf englisch an osteuropäischen, afrikanischen oder asiatischen Universitäten), die aus dem Informationsangebot kaum ersichtlich sind. Die meisten Institute kommen bei entsprechendem Interesse und Nachfragen auch bei Formalitäten entgegen, oder können Studiengebühren erlassen oder finanzieren ("Grants and Funds").

Bei Partneruniversitäten der Albert-Ludwigs-Universität wird Freiburger Studierenden die Aufnahme oft erleichtert. Teilweise ist bei Ländern innerhalb der EU die Möglichkeit gegeben, Studiengebühren erlassen oder ersetzt zu bekommen (so z.B. in England durch das British Council oder SAAS in Schottland). Genaue Informationen erteilt das International Office unserer Universität. Der Informationsfluss kann auch durch persönliche Kontakte von Dozenten am Institut für Soziologie erleichtert werden und auch ein Nachfragen bei der Fachstudienberatung kann sich lohnen.

Recherchemöglichkeiten

Es gibt im Internet eine Vielzahl an Recherchemöglichkeiten. Die erste grundsätzliche ist das Schneeballsystem via Suchmaschinen (z.B. Google, Metager, Overture) anhand von einschlägigen Suchbegriffen. Die zweite grundsätzliche Recherchemöglichkeit sind Datenbanken. Im Folgenden ist eine kleine Auswahl an guten Links aufgelistet, die thematische Recherchemöglichkeiten bieten:

Link

Inhalt

www.hochschulkompass.de 

Eine Suchmaschine, die die Hochschulrektorenkonferenz erstellt hat, zu Studiengängen im In- und Ausland. Hier können Kooperationen, Informationen Studienprogramme u.a. recherchiert werden

www.daad.de/ausland/de/3.4.1.html 

Die Hochschuldatenbank des DAAD informiert hier über internationale Studienangebote und Abschlussmöglichkeiten

www.daad.de 

Über die Homepage des DAAD kann über übersichtlich angeordnete Links eine Vielzahl an europäischen Bildungsprogrammen recherchiert werden

www.studentenwerk.de 

Für Auslandsaufenthalte ist es oftmals leichter Bafög zu bekommen als für das Studium zu Hause. Es gibt Zuschüsse zu Reise- und Studienkosten, die sich auch mit Stipendien kombinieren lassen. Der Weg der Bafög-Bürokratie sollte demnach nicht vermieden werden

www.fulbright.de 

Ein Fulbright-Stipendium ist die Möglichkeit, sein Studium in den USA zu finanzieren. Aufgrund des Renommees ist die Bewerbung jedoch sehr aufwendig

www.arbeitsamt.de/zav 

Unter dem Dach der Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV) sind rund 50 nationale und internationale Praktikantenprogramme zusammengestellt. Außerdem gibt es hier eine Praktikantenbörse

www.wwj.de 

Worldwidejobs bietet nicht nur eine gigantische Datenbank für Jobsuchende an, sondern ist auch für die Praktika-Recherche eine Anlaufadresse

www.diplomcampus.de/infos/foerderprogramme 

Eine kostenlose Broschüre, die Fördermöglichkeiten für Auslandspraktika nennt.

http://www.studium.uni-freiburg.de/studienbewerbung/austausch 

Die aktuellen Ausschreibungen, für die Austauschplätze und Hinweise für den Bewerbungsprozess.

 

For Foreign Students

Degree Programm Bachelor of Arts in Sociology

But please feel free to contact either the responsible person at the students advisory service of the department (Fachstudienberatung) or the Sokrates Representative (see above) for more current and in depth information. It might be of some interest, that the department holds a lot of international partnerships and even offers a trinational MA in Social Sciences (Global Studies Programme).

 

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