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Ausland

Allgemeine Informationen

Einmal im Ausland zu studieren oder zu arbeiten, ist in jedem Fall ein Gewinn. Es gibt unzählige Möglichkeiten. Hier durchfinden, die Herausforderung suchen, die Risiken meistern, ist schon die erste "extrafunktionale" Qualifikation im Sinne unserer Ausbildung. Sich in eine andere Soziologie vertiefen, Sprachsicherheit erwerben, Botschafter "Ihres" Freiburger Instituts sein ... Über EUCOR können Kurse an allen Universitäten des Oberrheines belegt werden. Das Erasmus-Programm der EU verhilft mit Zuschüssen und Partnerschaften vergleichsweise einfach zu Studienmöglichkeiten in Europa. Mit Freiburger, Baden-Württemberger oder Direktprogrammen gibt es die Chance an Hochschulen weltweit zu studieren (International Office). Praktisch überallhin kann der individuelle Weg führen, sich auf eigene Faust um Studienmöglichkeiten an anderen Universitäten zu bemühen.

Vorbereitung

Generell gilt, dass der Auslandsaufenthalt immer und spontan erfolgen kann, sich jedoch die Chancen auf Zuschüsse und problemlose Durchführung durch eine frühe Planung enorm verbessern lassen. Das sollte in der Regel 1 Jahr, in manchen Fällen durchaus bereits 1 1/2 Jahre vor dem geplanten Aufenthalt beginnen, um sich über das Zielland und die gewünschte Universität zu informieren und sich um Finanzierung, Sprachvorbereitung und Studienorganisation zu kümmern. Viele Universitäten erwarten fortgeschrittene Sprachkenntnisse bereits bei der Bewerbung. Viele bieten auch selber vorbereitende und begleitende Sprachkurse an. Ansonsten gibt es folgende Möglichkeiten zum Spracherwerb:

Auch die Finanzierung muss kein Problem sein: Bei guter Organisation kann ein guter Teil der Kosten über Zuschüsse gedeckt werden. Es gibt:

Auslandstudium im BA

Als möglichen Teil des "Studienjahres" bietet das Institut an, auch im stärker strukturierten BA im Ausland zu studieren - eine Möglichkeit, die nicht viele Studiengänge bieten. Der Studienplan sieht dies für das 4. oder 5. Semester vor. Im Vorfeld bietet das Institut Informationsveranstaltungen zum Ablauf an.

Auch außerhalb des "Studienjahres" ist ein Auslandsstudium möglich, allerdings ist es dringend zu empfehlen im Vorfeld mit der Fachstudienberatung zu klären, ob und wie im Ausland erbrachte Leistungen für den BA anerkannt werden.

Achtung: Wer sich die im Ausland erbrachten Leistungen im "Studienjahr" anrechnen möchte, der darf sich nicht für die Zeit des Auslandsstudiums beurlauben lassen.

EUCOR

Seit 1989 können Studierende an den oberrheinischen Universitäten von Strasbourg, Basel, Mulhouse, Colmar, Karlsruhe und Freiburg Studienangebote wahrnehmen, die an der jeweiligen Heimatuniversität anerkannt werden. Über das genaue Verfahren und das Verfahren an den EUCOR-Universitäten informiert das International Office.

Dort bekommt man auch den EUCOR-Ausweis, der zur Nutzung sämtlicher Infrakstruktureinrichtungen (Mensen, Bibliotheken etc.) berechtigt und dort kann man auch die Fahrtkostenerstattung beantragen. Letztlich bedeutet dies, dass Studierende nicht nur das Vorlesungsverzeichnis an der Freiburger Universität, sondern das Studienangebot von sechs Universitäten zu Anfang des Semesters in Erwägung ziehen können.

In den Lebenslauf kann völlig berechtigt "Studium an den Universitäten von..." geschrieben werden.
Die Fahrzeiten sind teilweise kürzer als der Weg zur Universität in Großstädten. Informationen, Formulare und Ansprechpartner an den jeweiligen Universitäten gibt es unter http://www.eucor-uni.org/site/Startseite-212.html.

Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen

Grundsätzlich sollte mit der Studienberatung im Vorfeld geklärt werden, welche Lehrveranstaltungen als äquivalent angesehen werden können (s. auch Anerkennung von Studien- u. Prüfungsleistungen). Der BA-Beauftragte des Instituts macht dann auf Grundlage des EUCOR-Testats und weiteren Dokumenten (z.B. Seminarplänen) - so vorhanden - einen Anerkennungsvorschlag für das Prüfungsamt.

Wichtig: Wenn es sich um eine Prüfungsleistung handelt, muss auch im Rahmen von EUCOR diese angemeldet werden. Die Anmeldung erfolgt mit dem Formular zur schriftlichen Anmeldung beim BA-Beauftragten und nicht elektronisch.

Erasmus-Programm

Unser Institut hat sich im Rahmen des Erasmus-Programmes der Europäischen Union mit einer Reihe europäischer Soziologie-Institute zusammengetan, um die Mobilität der Studierenden zwischen den betreffenden Instituten zu fördern.

Erasmus stützt sich dabei auf Kontakte zwischen beteiligten Hochschullehrern, so dass die Lehrveranstaltungen an den Universitäten im Ausland für das Studium zumeist direkt genutzt werden können und eine gute Betreuung gewährt wird. An den Gasthochschulen werden für Studenten des Erasmus-Austausches alle Studien- oder sonstige Gebühren erlassen.

Durch das ECTS-System (European Community Credit Transfer System) wird die gegenseitige Anerkennung von Studienleistungen und Bewertungsskalen erleichtert (siehe unten). Im Rahmen von Erasmus stehen Mittel für Auslandsstudienbeihilfen bereit, mit denen die höheren Kosten für den Auslandsaufenthalt aufgefangen werden können. Die genaue Höhe dieser Zuschüsse variiert je nach Ländergruppe. Sie liegt zur Zeit zwischen 150 € und 250 € monatlich und wird in zwei Raten ausgezahlt. Die Aufenthaltsdauer ist dabei nicht gleich Förderungsdauer: für ein Semester im Ausland werden pauschal vier Monate Zuschuss, für zwei Semester im Ausland pauschal acht Monate Zuschuss finanziert. Daneben besteht die Möglichkeit, im jeweiligen europäischen Gastland an einem vorbereitenden Intensivsprachkurs teilzunehmen (außer Englisch, Französisch, Spanisch!), der vom DAAD mit einem Stipendium von ca. 300 € pro Monat bezuschusst wird. Den Vorzug erhalten diejenigen Studierenden, welche ein ganzes akademisches Jahr im Gastland studieren werden. Ab dem akdemischen Jahr 2014/ 2015 können auch Studierende des Studiengangs 'Liberal Arts and Sciences' am Erasmus-Austausch des Instituts für Soziologie teilnehmen (Restplätze).

Seit dem akademischen Jahr 2014/ 2015 ist die Studierendenmobilität je Studienphase mehrfach möglich und umfasst max. 12 Monate jeweils für Bachelor, Master, PhD und max. 24 Monate für einzügige Studiengänge. Eine nachträgliche Verlängerung des Erasmus-Aufenthaltes ist nicht mehr möglich. Mit den 17 Soziologischen Instituten in Europa werden Erasmus-Aufenthalte auf Institutsebene angeboten. Darüber hinaus können Plätze im Rahmen des Erasmus-Programmes belegt werden, wenn diese nicht von den jeweiligen FachkoordinatorInnen besetzt werden können. Über diese Tauschbörse besteht somit die Chance auf ein Studium an mehr als 200 europäischen Universitäten. Weitere Informationen, AnsprechpartnerInnen und Formulare können von den Informationsseiten der Freiburger Universität oder der EU bezogen werden. Über das Erasmus Students Network können Guides, Hilfen und Informationen von Studenten für Studenten gefunden werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, im EU-Büro Erfahrungsberichte von Studierenden einzusehen, die bereits im Rahmen von Erasmus an der jeweiligen Universität waren. Koordination und Organisation des Erasmus-Aufenthaltes erfolgt über den/die jeweilige/n FachkoordinatorIn.

 

Informationsveranstaltung zum Erasmus-Austausch im akademischen Jahr 2017/ 2018:

Mittwoch, 11.01.2017, 18 Uhr c.t. (Mediaraum, 5. OG, KG IV).
 


Erasmus-Fachkoordinatorin des Instituts für Soziologie

Kim Hagedorn
E-Mail: kim.hagedorn@soziologie.uni-freiburg.de
Tel.: +49 761 203-3496
Raum: 4509

Sprechstunde im SoSe 2017: Dienstags 12:30-13:30 Uhr


Studentische Hilfskraft

Isabelle Gross

E-Mail: isabelle.gross.95(at)gmail.com


Studienjahr-Beauftragte

Irina Siegel


Bachelor-Beauftrage

Diana Cichecki

Tel.: +49 761 203-3492
Bachelor-Studiengangskoordination
Sprechstunden im WiSe 2016/17: Dienstags von 10:00 -11:00 Uhr
Raum: 4511

Master-Beauftragter

Ole Bogner

Tel: +49 761 203-97891
ole.bogner@soziologie.uni-freiburg.de
Raum: 4509

Sprechstunde im SoSe 2017: Montags von 14 - 15 Uhr

 

Erasmus-Austauschvereinbarungen

Mit manchen Partneruniversitäten ist im Vertrag festgelegt ob der Austauschplatz für Bachelor- oder Masterstudierende ist, in den meisten Fällen kann dies jedoch verhandelt werden.

Die selben Informationen, und Plätze aus anderen Instituten, finden Sie auch in dieser Tabelle des EU-Büros.

Partneruniversitäten

Anzahl der Plätze und Dauer des Aufenthalts

Weiterführende Informationen

1. Portugal

Lissabon:

Faculdade de Ciências Sociais e Humanas/ Departamento de Sociologia/ Universidade Nova de Lisboa Portugal

 

2 Plätze für 9 Monate

 

Informationen über die Fakultät und den Sokrates-Austausch gibt es unter:
http://www.fcsh.unl.pt

2. Frankreich

Rennes:

UFR Sciences Humaines/ Département de Sociologie/ Université  Rennes 2 - Haute Bretagne

2 Plätze für 9 Monate

Die Universität präsentiert sich unter:
http://www.univ-rennes2.fr/

Paris:

Université René Descartes - Paris 5

 

2 Plätze für 9 Monate

 

Die Université René Descartes präsentiert sich unter:
http://www.univ-paris5.fr

Bordeaux:

Département de Sociologie
Faculté des Sciences de l'Homme
Université Victor Segalen - Bordeaux II

 

2 Plätze für 10 Monate

 

Das Département präsentiert sich unter:
http://www.sociologie.u-bordeaux2.fr

3. Spanien

Madrid:

Departemento de Sociologia V/
Universidad Complutense de
Madrid

 

1 Platz für 10 Monate

 

Das Department präsentiert sein Angebot unter:
http://www.ucm.es/info/teoriasc/

Die Madrid Section des ESN hilft mit Kontakten, News und Events:
http://www.esnucm.org/

Murcia:

Universidad de Murcia

 

2 Plätze für 10 Monate

 

Das Institut präsentiert sich unter:

http://www.um.es/web/dsoctas/

ACHTUNG: Sprachnachweis B1 in spanisch erforderlich. Dieser muss durch die Erasmus-Fachkoordinatorin vor der Ankunft des/der StudentIn in Murcia bestätigt werden. Ausnahme wäre die Teilnahme an einem bilingualen Studiengang, in dem dann ausschließlich englischsprachige Veranstaltungen besucht werden dürften.

 

4. Polen

Warschau:

Institute of Sociology
Uniwersytet
Warszawski 
Warschau
Polen

 

2 Plätze für 10 Monate

 

Das Institut präsentiert sich unter:
http://www.is.uw.edu.pl

Wenn Sie eine multimediale Präsentation unserer Partner in Warschau sehen möchten, dann klicken Sie bitte hier.

Posen:

Faculty of Social Sciences / Uniwersytet im. Adama Mickiewicza
2 Plätze für 5 Monate

 

Die Universität präsentiert sich unter:

http://studenci.amu.edu.pl/

5. Tschechische Republik

Brno:

School of Social Studies/
Masaryk University

 

2 Plätze für 9 Monate

 

Eine Vielzahl von Seminaren sowie ein integriertes Studienprogramm "Central European Studies" werden auch auf Englisch angeboten:
http://www.fss.muni.cz/

Prag:

Charles University/ Faculty of Social Sciences

 

2 Plätze für 5 Monate

 

Die Universität präsentiert sich unter:

http://www.cuni.cz/UKENG-1.html

Das Institut präsentiert sich unter:

http://www.cuni.cz/UKEN-253.html?poid=1907204991137450

Infos zu den englischsprachigen Masterstudiengängen unter:

prareas.fsv.cuni.cz/ oder auf facebook.

6. Finnland

Helsinki:

Department of Sociology/ Helsingin Yliopisto

 

1 Platz für 6 Monate (Bachelor)

 

1 Platz für 6 Monate (Master)

 

Das Department of Sociology Helsinki präsentiert sich unter:
http://www.helsinki.fi/sociology/

Wie an allen finnischen Universitäten ist Englisch in vielen Kursen Unterrichtssprache. Die International Services der University of Hesinki bieten Informationen zu praktischen Fragen, Sprachkursen und englischsprachigen Kursen:
http://www.helsinki.fi/english/intrel/

Turku:

University of Turku

 

1 Platz für 10 Monate (Master)

 

Die Universität präsentiert sich unter:

http://www.utu.fi/en/Pages/home.aspx

Das Institut präsentiert sich unter:

http://www.utu.fi/en/units/soc/Pages/home.aspx

7. Rumänien

Bukarest:

Catedra de Sociologie/ Universitatea din Bucuresti

 

1 Platz für 10 Monate

 

Das Department of Sociology präsentiert sich unter: http://www.unibuc.ro/en/catd_sasoc_en

8. Italien

Mailand:

Facoltà di Sociologica/
Università del Sacro Cuore

 

4 Plätze für 6 Monate (Master)

 

Die Informationsseiten der Fakultät finden sich unter:
http://www.unicatt.it/sociologia/

Die Mailänder Section des ESN hilft mit Kontakten, News und Events:
http://www.esn.org

http://www.ucscinternational.it/

Rom:

Political Science, Sociology and Communication Science/ Sapienza Università di Roma

 

2 Plätze für 5 Monate (Master)

Die Universität präsentiert sich unter:

http://en.uniroma1.it/ und ist seit neustem auch auf facebook!

9. Schweden

Göteburg:

Department of Sociology and Work science/ University of Gothenburg

 

1 Platz für 6 Monate (Bachelor)

 

Die Universität präsentiert sich unter:

http://www.gu.se/english

Das Institut präsentiert sich unter:

http://www.socav.gu.se/english/

10. Türkei

Istanbul:

Arel University

 

1 Platz für 10 Monate

 

Die Universität präsentiert sich unter:

https://www.arel.edu.tr/?dil=eng

Das Institut für Sozialwissenschaften präsentiert sich unter:

Institute of Social Sciences

 

Istanbul:

Kemerburgaz University
 
 1 Platz für 10 Monate  Die Universität präsentiert sich unter:

http://www.ikbu.edu.tr/

 

Erasmus-Fahrplan

    1. Informieren Sie sich zunächst im Internet, z.B. unter den oben genannten Adressen, und anschließend bei dem/der Erasmus-FachkoordinatorIn. Über diese/n können u.U. Kontakte zu gegenwärtigen oder ehemaligen AustauschstudentInnen an bzw. von anderen Universitäten hergestellt werden.

    2. Besuchen Sie die Informationsveranstaltung "Soziologie im Ausland studieren!", die regelmäßig im Wintersemester stattfindet und an der auch ehemalige "Erasmiten" teilnehmen. Diese berichten über ihre Erfahrungen im Ausland und können Ihnen sicherlich nützliche Tips geben.

    3. Auslandsaufenthalte werden in der Regel, wenn auch nicht zwingend, zum Wintersemester angetreten. Bewerbungen richten Sie im Regelfall für das folgende Wintersemester bis zum Ende des laufenden Wintersemesters (28.02.2017) schriftlich an:

      • Kim Hagedorn - Fachkoordinatorin Erasmus-Programm
        Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
        Institut für Soziologie
        Rempartstr. 15
        79085 Freiburg
        E-Mail: kim.hagedorn@soziologie.uni-freiburg.de

      • Inhalt der schriftlichen Bewerbung:
      1. Deckblatt, Checkliste (jeweils drauf klicken und herunterladen!)
      2. Ein Motivationsschreiben, in dem Sie Ihre Gründe für das Interesse an einem Auslandsstudium und Ihre Pläne für eben jenes erläutern, ihren bisherigen Studienverlauf darlegen und ein Exposé zu Ihren Studienvorhaben am gewünschten Zielort vorstellen (ca. 2 Seiten). Beachten Sie bitte, dass Sie hier auch die Möglichkeit haben einen Zweitwunsch zu nennen. 
      3. Einen tabellarischen Lebenslauf.
      4. Eine in englischer Sprache angefertigte Auflistung der bislang im Fach Soziologie erworbenen Scheine mitsamt deren Benotung gemäß dem "European Community Credit Transfer System" (ECTS, s.u.). Hierzu gibt es ein entsprechendes Formular, das "Official ECTS-Transcript of Records" (OETR), dem als Beleg ein Ausdruck der Online abrufbaren Leistungsübersicht beizufügen ist.
      5. Bewerbungsfrist im WS 2017/2018 ist der 28. Februar 2017.

       

      1. Im März/April wird über die Aufnahme in das Erasmus-Programm entschieden. Einen entsprechenden Bescheid bekommen Sie postalisch oder per E-Mail zugestellt. Die statistischen Chancen für eine Aufnahme waren in den Vorjahren sehr gut. Im Falle eines positiven Auswahlentscheids sollten Sie sich sogleich an die selbstständige Beschaffung aktueller Informationen über Sprachkurse, Bewerbungsunterlagen, Termine, Unterkunftsmöglichkeiten am Zielort etc. machen. Wer ins Programm aufgenommen wird, erhält Hilfestellung bei der Aufnahme von Kontakten zu den Partnerinstituten dort, hat sich um die Einschreibeformalitäten jedoch selbst zu kümmern. Fachfremde haben selbst abzuklären, ob sie an der Partneruniversität in ihrem eigenen Fach Scheine erwerben können.
      2. In der ersten Vorlesungswoche des Sommersemesters gibt es zur Klärung offener Fragen und zur Erläuterung des weiteren Verfahrens ein Treffen der Erasmus-StipendiatInnen mit der Fachkoordinatorin.

      3. Studierende, die im Wintersemester 2017/18 ihren Auslandsaufenhalt beginnen wollen, müssen sich bis zum 30.4.2017 (Studierende, die im Sommersemester 2017 ihren Auslandsaufenhalt beginnen wollen, bis zum 31.10.2017) online mit einem Registrierungsformular für das Erasmus-Programm anmelden. Die genaue Anmeldung wird beim Vorbereitungstreffen (s.o.) und in einer E-Mail vom EU-Büro, die nach der Nominierung erfolgt, erläutert.
      4. Es folgt die Kontaktaufnahme mit dem/der jeweiligen Erasmus-KoordinatorIn der Zieluniversität.

Zu beachten ist, dass im Rahmen eines Erasmus-Austauschs verschiedene Formulare ausgefüllt und teils vor, teils nach dem Auslandsaufenthalt bei der hiesigen Erasmus-Koordinatorin abgegeben werden müssen.

    1. Hier eine Checkliste mit dem Formular - Ablauf

    2. Deckblatt der Bewerbung
    3. Official ECTS-Transcript of Records (OETR)
      Von diesem Formular benötigen Sie zwei Exemplare. In das erste tragen Sie, wie oben beschrieben, Ihre in Freiburg erbrachten Studienleistungen ein und fügen es Ihrer Bewerbung um einen Platz im Austauschprogramm bei. Das zweite nehmen Sie mit an Ihre Zieluniversität, wo Sie die dort erbrachten Leistungen eintragen und bestätigen lassen.
      Hier klicken, um das Formular herunterzuladen.

    4. Learning Agreement
      Das Learning Agreement ist ein Studienvertrag, in dem Sie auf Grundlage des jeweils aktuellen Lehrangebots der Zieluniversität die Veranstaltungen vermerken, die Sie gerne besuchen möchten. Das Agreement wird mit dem hiesigen Erasmus-Koordinator besprochen und an den/die jeweilige/n FachkoordinatorIn der Zieluniversität geschickt. Nach Überprüfung auf Durchführbarkeit der Studienvorhaben und eventuellen Korrekturvorschlägen schickt dieser es wieder nach Freiburg zurück. Sinn und Zweck dieses Learning Agreements ist einerseits, Ihnen ein offizielles Dokument ins Ausland mitzugeben, auf das Sie sich bei möglichen Schwierigkeiten (z.B. wegen begrenzter Teilnehmerzahlen in Seminaren) berufen können, andererseits aber auch, Sie dazu zu animieren, sich gründlich mit den Studienmöglichkeiten an der Zieluniversität zu beschäftigen.

      Hier klicken, um das Formular herunterzuladen.

    5. Nachweis über den Auslandsaufenthalt
      Mit diesem Formular lassen Sie sich am Ende Ihres Auslandsaufenthalts dessen Dauer von der Zieluniversität bestätigen. Dieses Dokument geht an Frau Siegel, die für die Anrechnung Ihrer Leistungen zuständig ist. 
      Hier klicken, um den Fragebogen herunterzuladen.

    6. Fragebogen zu den Erfahrungen, die Sie im Rahmen des Erasmus-Programms gemacht haben
      Die von den Erasmus-StipendiatInnen ausgefüllten Fragebögen werden vom EU-Büro der Universität Freiburg für die Evaluation des Austauschprogramms benötigt. Darüber hinaus schreiben Sie mit Hilfe des hier herunterzuladenden Leitfadens einen etwa zweiseitigen Erfahrungsbericht, der v.a. anderen AustauschkandidatInnen zur Information dienen soll. Von diesem Dokument schicken Sie bitte eine Kopie an Frau Siegel, zusammen mit dem Nachweis über Ihren Auslandsaufenthalt.

 

          Im folgenden Dokument sehen Sie nochmal einen Überblick mit allen Dokumenten, die für den Erasmus Aufenthalt nötig sind sowie eine kurze Erklärung, Abgabedaten und Ansprechpersonen. [folgt demnächst]

Das „European Community Credit Transfer System“ (ECTS)

Im Rahmen der Europäisierung der Studiengänge nahm in den letzten Jahren die Bedeutung des internationalen Transfers der Bewertung von Studienleistungen deutlich zu. Insbesondere das „European Community Credit Transfer System“ (ECTS) hat sich hierbei als erfolgreiches Modell durchgesetzt.

Die ECTS Punkte-Gewichtung – Anzahl der „Credits

Jeder Lehrveranstaltung wird eine bestimmte Anzahl von ECTS-Punkten (Credits) zugeordnet. Die ECTS-Punkte beschreiben das Arbeitspensum, das jeder Studierende erbringen soll, damit die erfolgreiche Teilnahme an der betreffenden Veranstaltung bescheinigt werden kann.
Dabei werden nicht nur die Lehrveranstaltungen (Vorlesungen, Seminare, praktische Übungen, Tutorien) berücksichtigt, sondern auch die dafür notwendigen persönlichen Vorbereitungszeiten (Eigenstudium zu Hause oder in der Bibliothek, Prüfungsvorbereitungen).

Notenschema – „ECTS-Grading Scale“:

Da es in Europa sehr verschiedene Benotungssysteme gibt, wurde das ECTS Notenschema entwickelt, das den Hochschulen helfen soll, die von den Gasthochschulen vergebenen Noten dem heimischen System entsprechend zu transponieren und umgekehrt. Es handelt sich hierbei um relative Noten, d.h. die besten 10% einer Veranstaltung bekommen ein "A", die nächsten 25% ein "B" usw. Die ECTS-Grades ersetzen hierbei nicht die heimische Art der Bewertung, sondern macht sie vergleichbar.

Das ECTS Notensystem:

ECTS-Noten

ECTS-Definition

A

Excellent - outstanding performance and only a few minor mistakes

B

Very good - above average performance, but some mistakes

C

Good - overall good, solid work, but containing a few basic errors

D

Satisfactory - undistinguished performance but no serious shortcomings

E

Sufficient - meets the minimum requirements

FX/F

Fail - improvement is essential before the work can be counted

F

Fail - major improvement required

Als Orientierung können folgende Umrechnungen dienen:

ECTS-GradeNote
A 1,0
B 1,3 - 1,7
C 2,0 - 2,7
D 3,0 - 3,3
E 3,7
F Schlechter als 3,7

Praktium im Ausland

Praktika im Ausland sind auf jeden Fall eine bereichernde Erfahrung. Auch sie können im Bereich "Studienjahr" oder "Berufsfelder der Soziologie" als Studienleistung anerkannt werden.

Informationen zur Praktikumssuche.

Bei Bewerbungen im Ausland sind unbedingt die landesspezifischen Regeln für die Gestaltung der Bewerbungsunterlagen zu beachten. In vielen Ländern ist auch für PraktikantInnen ein Arbeitsvisum erforderlich, dass entsprechenden bürokratischen Vorlauf erforderlich macht. Informationen dazu gibt es bei den diplomatischen Vertretungen der jeweiligen Staaten in Deutschland.

Auch für Auslandspraktika gibt es Fördermöglichkeiten

      1. Fahrtkostenzuschuss des International Office

      2. Fahrtkostenzuschuss oder Vollstipendium des DAAD

      3. Förderung im Rahmen des Carlo-Schmidt-Programms (Praktika in Internationalen Organisationen).

      4. Stiftungsstipendien

International Office

Das International Office der Freiburger Universität vergibt und koordiniert Austauschstipendien und -programme zum Studium von Freiburgern an Partneruniversitäten in Australien, Israel, USA, Kanada und vielen anderen Ländern.  Bedingungen, Finanzierung und Bewerbungsverfahren hängen vom jeweiligen Partner und Programm ab. Erfahrungsberichte, Programmbeschreibungen, Formulare, Termine  und Ansprech- und Beratungspersonen bietet das Informationsangebot des International Office unter https://www.international.uni-freiburg.de/. Viele der Programme werden sehr umfassend organisatorisch begleitet, haben dafür aber oft auch Bewerbungsfristen, die ein Jahr oder mehr vor dem Studienbeginn liegen können.

DAAD

Der Deutsche Akademische Austauschdienst bietet durch die Koordination, Ausschreibung und Finanzierung von Programmen Unterstützung bei Studien oder Praktika in allen Ländern der Erde. Das Spektrum reicht von Kooperationen zwischen Universitäten über Arbeiten an Internationalen Instituten und Organisation bis hin zur Finanzierung von Eigeninitiativen. Erschließen lässt sich das Angebot über die Internetseite http://www.daad.de. Die jeweils aktuellen oder neue Programme werden unter "Ausschreibungen und neue Programme" im DAAD Magazin angekündigt. Nach Ländern und Fächern sortiert werden alle Angebote über die Stipendiendatenbank erschlossen. Bei Fragen zu Bewerbungsunterlagen oder der Anerkennung von Studienleistungen oder Praktika hilft die Fachstudienberatung am Soziologischen Institut weiter.

Individuelle Wege

Grundsätzlich steht es jedem offen, sich auch direkt (d.h. ohne die Unterstützung durch ein bestimmtes Programm) bei derjenigen Universität zu bewerben, wo man gerne ein Auslandsjahr/-semester verbringen würde. Dies hat den Vorteil, dass Ort und Institut völlig frei nach den eigenen Interessen ausgewählt werden kann. Der Nachteil ist, dass man sich alleine durch die Formalia kämpfen muss.

Recherchieren kann man in folgenden Katalogen:

Neben den Informationen im Internet über Lehr- und Forschungsschwerpunkte und Studienpläne sollte möglichst direkt auch versucht werden, Dozentinnen oder StudienberaterInnen an den gewünschten Instituten per e-mail oder Telefon anzusprechen. Es ist nicht immer leicht sich in der Bürokratie anderer Länder durchzufinden, aber mit einem gewissen Maß an Penetranz und ständigem Nachhaken, klappt es in der Regel.

Wenn man selber vor Ort ist (z.B. im Rahmen eines Praktikums oder im Urlaub), geht es natürlich sehr viel leichter. Oft gibt es Studienprogramme, Aufbaustudiengänge oder spezielle Angebote Kurse (bspw. oft auch auf englisch an osteuropäischen, afrikanischen oder asiatischen Universitäten), die aus dem Informationsangebot kaum ersichtlich sind. Die meisten Institute kommen bei entsprechendem Interesse und Nachfragen auch bei Formalitäten entgegen, oder können Studiengebühren erlassen oder finanzieren ("Grants and Funds").

Bei Partneruniversitäten der Albert-Ludwigs-Universität wird Freiburger Studierenden die Aufnahme oft erleichtert. Teilweise ist bei Ländern innerhalb der EU die Möglichkeit gegeben, Studiengebühren erlassen oder ersetzt zu bekommen (so z.B. in England durch das British Council oder SAAS in Schottland). Genaue Informationen erteilt das International Office unserer Universität. Der Informationsfluss kann auch durch persönliche Kontakte von Dozenten am Institut für Soziologie erleichtert werden und auch ein Nachfragen bei der Fachstudienberatung kann sich lohnen.

Recherchemöglichkeiten

Es gibt im Internet eine Vielzahl an Recherchemöglichkeiten. Die erste grundsätzliche ist das Schneeballsystem via Suchmaschinen (z.B. Google, Metager, Overture) anhand von einschlägigen Suchbegriffen. Die zweite grundsätzliche Recherchemöglichkeit sind Datenbanken. Im Folgenden ist eine kleine Auswahl an guten Links aufgelistet, die thematische Recherchemöglichkeiten bieten:

Link

Inhalt

www.hochschulkompass.de 

Eine Suchmaschine, die die Hochschulrektorenkonferenz erstellt hat, zu Studiengängen im In- und Ausland. Hier können Kooperationen, Informationen Studienprogramme u.a. recherchiert werden

www.daad.de/ausland/de/3.4.1.html 

Die Hochschuldatenbank des DAAD informiert hier über internationale Studienangebote und Abschlussmöglichkeiten

www.daad.de 

Über die Homepage des DAAD kann über übersichtlich angeordnete Links eine Vielzahl an europäischen Bildungsprogrammen recherchiert werden

www.studentenwerk.de 

Für Auslandsaufenthalte ist es oftmals leichter Bafög zu bekommen als für das Studium zu Hause. Es gibt Zuschüsse zu Reise- und Studienkosten, die sich auch mit Stipendien kombinieren lassen. Der Weg der Bafög-Bürokratie sollte demnach nicht vermieden werden

www.fulbright.de 

Ein Fulbright-Stipendium ist die Möglichkeit, sein Studium in den USA zu finanzieren. Aufgrund des Renommees ist die Bewerbung jedoch sehr aufwendig

www.arbeitsamt.de/zav 

Unter dem Dach der Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV) sind rund 50 nationale und internationale Praktikantenprogramme zusammengestellt. Außerdem gibt es hier eine Praktikantenbörse

www.wwj.de 

Worldwidejobs bietet nicht nur eine gigantische Datenbank für Jobsuchende an, sondern ist auch für die Praktika-Recherche eine Anlaufadresse

www.diplomcampus.de/infos/foerderprogramme 

Eine kostenlose Broschüre, die Fördermöglichkeiten für Auslandspraktika nennt.

http://www.studium.uni-freiburg.de/studienbewerbung/austausch 

Die aktuellen Ausschreibungen, für die Austauschplätze und Hinweise für den Bewerbungsprozess.

www.auslandspraktikum.info
Dieses Fachportal bietet eine Stellenbörse für Auslandspraktika sowie einen umfangreichen Ratgeber rund um Fragen zu Finanzierung von Auslandspraktika, Work & Travel und Visamodalitäten.

 

For Foreign Students

Degree Programm Bachelor of Arts in Sociology

But please feel free to contact either the responsible person at the students advisory service of the department (Fachstudienberatung) or the Sokrates Representative (see above) for more current and in depth information. It might be of some interest, that the department holds a lot of international partnerships and even offers a trinational MA in Social Sciences (Global Studies Programme).